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„Radio 4.0…braucht Personality“ jetzt verfügbar

Seit dem 01.10.2018 ist mein Buch Radio 4.0…braucht Personality erhältlich. Als kleine Leseprobe hier ein paar Auszüge aus dem Vorwort:

Radio 4.0: Der Weg zum Besseren – nicht zum perfekten – Radioprogramm

 

Beim Sammeln von Inhalten für dieses Buch wurde mir sehr schnell klar, dass es schon etliche Handbücher für Radiomacher gibt. Da gibt es gute, sehr gute, weniger gute, wie bei allem im Leben; wer hier welches Buch oder welchen Autor wie bewertet, ist subjektiv. Eines jedoch ist allen gemeinsam: Sie sollen Ihnen als Leser den Weg zum perfekten Radio weisen.

Wozu sollte ich Sie mit einem weiteren Fachbuch belästigen, das Ihnen erklärt, wie Sie perfekte Nachrichten, eine perfekte Moderation oder die perfekte Musikplanung hinbekommen? Das haben fähige Kollegen bereits hinlänglich und mehr oder weniger gut erledigt.

Womit sich jedoch meines Wissens kaum jemand beschäftigt hat, ist die Frage: „Wie machen wir für den Hörer besseres Radio?“ Genau an dieser Stelle möchte ich ansetzen. Dazu habe ich Freunde und Kollegen befragt, was sie besser machen würden, wenn sie frei entscheiden könnten. Ich habe mich mit Hörern unterhalten und zugehört; sie nicht aktiv befragt, sondern versucht (wie es ein guter Interviewer macht), ihre Vorstellungen und Kritikpunkte am Radio der Gegenwart heraus zu kitzeln. Der erste Kritikpunkt, der bei Hörern, Radiomachern und Medienprofis übereinstimmend kam, war…

 

“Radiosender klingen alle gleich oder ähnlich.“

 

Ich empfinde das als Armutszeugnis.

Als Radiomacher höre ich natürlicherweise anders Radio als beispielsweise die Bedienung im Biergarten oder mein Hausarzt. Es wäre schlimm, wenn ich die Unterschiede nicht hören und verifizieren könnte, aber ich höre auch, was sie mir damit sagen wollen. Radio ist verwechselbar geworden – und weil wir das wissen, basteln wir uns wunderbare, teils sehr teure, Senderlayouts, um uns vom Mitbewerber zu unterscheiden. Wir lassen uns Promotions einfallen, die den Hörer binden sollen oder, zumindest während der Umfragezeiten, Aufmerksamkeit erzeugen. Wir gönnen uns großartige Sprecher als Station Voices, damit wenigstens zwischendrin mal gute Stimmen zu hören sind – OK, das ist böse.

All das und mehr tun wir, damit nicht auffällt, wie gleichförmig Radio geworden ist. Für die Gleichförmigkeit gibt es unterschiedliche Ursachen, ja ich höre alle schreien: „Format, Formatradio – böse, ganz böse“. Nur: Ganz so einfach ist es nicht.

Mit der Einführung der Radioformatics kamen Dinge wie Station ID’s, Jingles, Three Element Breaks oder das Musikformat in die schöne alte Dampfradiolandschaft, die bis dahin behäbig vor sich hin gefunkt hatte. Das Gemeine daran: Diese Form von neuem, strategisch motiviertem und gestaltetem Radio war erfolgreich und hat den zuvor behäbig vor sich hin dümpelnden ARD-Radiowellen die Hörer abspenstig gemacht. Und, was mindestens ebenso wichtig war: auch noch einen Großteil des Werbekuchens abgegriffen.

Was ist geschehen? Da gab es eine neue, erfolgreiche Art, Radio zu machen! Nichts lag näher, als diese vermeintlich simplen Regeln zu übernehmen und schwupp: selbst ein erfolgreiches Radioprogramm zu machen. Da wir jedoch in Deutschland sind, reichte es nicht aus, die Grundstruktur zu übernehmen, sondern es musste perfektioniert werden.

Zu diesem Zweck holte man sich externe Berater, am besten aus den USA, die machen das ja schon lange. Und dann kam die deutsche Gründlichkeit dazu. Das Ergebnis hören wir seit Jahren: Einheitsbrei.

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Ich möchte allen, die dieses Buch lesen, Mut machen, sich Fehler zu gönnen. Euren Hörern Fehler zu gönnen. Den Mut, nicht perfekt zu sein, weil die nicht perfekten Momente die mit dem größten Aufmerksamkeitspotential sind. Ich möchte, dass Ihr den Mut habt, wieder die Aufmerksamkeit einzufordern, die unser wunderbares Medium verdient, indem Ihr von Kunstfiguren wieder zu lebenden, fehlerbehafteten, authentischen und damit liebenswerten Menschen im Ohr eures Hörers werdet.

Um Euch den Weg dorthin zu erleichtern, habe ich mich im Folgenden auf den Schwerpunkt Personality konzentriert. Ich weiß, dass Euch noch viele andere Themen unter den Nägeln brennen; das eine oder andere werde ich auch anreißen. Was jedoch immer und immer wieder auftaucht, ist der Ruf nach Radio-Persönlichkeiten, und da können wir etwas ändern – wenn wir es wollen.

Bevor ich jedoch der Personality ihren verdienten Raum gebe, muss ich einen Blick auf den Status Quo der deutschen Radiolandschaft, sowie die technischen und sozialen Entwicklungen im Hörermarkt werfen. Nur so wird deutlich warum, Personality aus meiner Sicht in Zukunft zu einem der überlebenswichtigen Faktoren für die Nutzung von Radioprogrammen wird. Also beginne ich mit der veränderten Wettbewerbssituation und der Verbreitung von Radio.

Lust auf mehr? Hier ist das Buch online erhältlich:

https://www.ebook.de/de/product/34303806/wolfgang_ferencak_radio_4_0_braucht_personality.html?originalSearchString=radio%204.0

https://www.amazon.de/dp/3828842240/?coliid=IJZJXL309CK0A&colid=1L0ELBBEGRIG5&psc=0&ref_=lv_ov_lig_dp_it

https://www.thalia.de/shop/home/suggestartikel/ID139569925.html?sq=Radio%204.0%20…%20braucht%20Personality&stype=productName

https://www.hugendubel.de/de/buch/wolfgang_ferencak-radio_4_0_braucht_personality-34303806-produkt-details.html?originalSearchString=radio%204.0&internal-rewrite=true

https://www.weltbild.de/artikel/buch/radio-4-0-braucht-personality_25280706-1

 

 

 

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